Gottesdienste und Veranstaltungen

 

Taizé-Gebet 2017

 

Kinder und Familien

Pastroalverbund St. Benedikt Hünfelder Land

Ein Kreuz beherrscht das Emblem: geschwungene Linien, zerfaserte Konturen. Der Querbalken gibt die Richtung an: es geht weiter, nach vorne.
Ich kann auch, wenn ich das Logo vor Augen habe, an einen Sprinter denken, der gerade dabei ist, loszulaufen. Noch hat er einen festen Punkt, auf dem er steht. Aber er weiß: nur wenn ich aufbreche, mich auf den Weg mache, komme ich weiter. Ich darf nicht stehen bleiben. Stagnation, wehmütiger Rückblick nach hinten - sie helfen nicht weiter. Die "guten, alten Zeiten" sind keine Zukunft der Kirche, und auch kein Ziel.
Die Kirche ist 2000 Jahre alt. Sie hat ihr Gesicht immer wieder geändert, sich Völkern und Kulturen angepasst, sich den Herausforderungen der jeweiligen Zeit gestellt. "Ecclesia semper reformanda (die Kirche muss sich immer erneuern)" - eine Grundaussage des Zweiten Vatikanischen Konzils
Das, was wir in unseren Breitengraden als "Volkskirche" bezeichnen, ist keine 200 Jahre alt! Die alte junge Kirche ist wieder einmal mitten in gewaltigen Umwälzungen. Denen gilt es sich zu stellen. Die Aufgabe der Kirchengemeinden ist es, die Herausforderungen der Zukunft aktiv zu gestalten, anstatt gelähmt den Träumen der Vergangenheit nachzujammern. Das wird spannend werden, denn niemand weiß genau, welchen Weg uns Gott führen wird. Ja, Gott selbst fordert uns heraus, ruft uns, lockt uns. In seine Zukunft hinein! Und die ist uns sicher!
Im Hintergrund des Logos taucht der Buchstabe "B" auf. Das "B" steht für Benedikt, den Namenspatron des Pastoralverbundes. Durch das Wirken der Benediktiner (im An-schluss an Bonifatius) wurde die Grundlage für den christlichen Glauben in unserem Land gelegt. Nur im Blick auf den Urgrund und die Anfänge wird es einen guten Weg in die Zukunft geben: bewahren und bewegen…

 

Das Verbundsmotto

Als Kirche Christi unterwegs in die Zukunft

In wenigen Worten ist ein ganzes Programm ausgedrückt:

"Als Kirche Christi unterwegs in der Zukunft".

Das muss man durchbuchstabieren:
Kirche Christi: Nicht irgendwie unbestimmt, so nach dem Motto: "Einen Glauben muss man ja haben!" Oder: "Irgendwo gibt es schon einen Gott!" Sondern: ganz konkrete Gemeinschaft, mit Verbindlichkeiten und Verpflichtungen, mit einem klaren Glaubensbekenntnis, mit Papst und Bischöfen, weltweit verschieden und doch eins! Die Gemeinschaft, an die Christus selbst sich gebunden hat, in der er weiterlebt und handelt.
Unterwegs: Das Kirchenbild des Zweiten Vatikanischen Konzils: das Volk Gottes unterwegs durch die Zeit, ein Volk, das nicht stehen bleibt, nicht sehnsüchtig an der Vergangenheit hängt, sondern sich auf den Weg macht, sich bewegen lassen, sich überraschen lassen von der
Zukunft: Es gibt einen Grund, warum wir von der Zukunft alles erwarten. Die Zukunft der Christen hat ein Gesicht: Jesus Christus. Ihm gehen wir entgegen. "Bis du kommst in Herrlichkeit" - heißt es in jeder Eucharistiefeier. Es gibt keine radikalere Zukunftshoff-nung als die christliche: am Ende steht Jesus Christus, und er schenkt erfülltes, ewiges Leben.

 

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