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Trauerfall und Beerdigung

Es ist selbstverständlich, dass wir als Seelsorger den Angehörigen bei einem Trauerfall beistehen und mit Ihnen zusammen die Beerdigung vorbereiten. Unser Beistand und unser Engagement können im einzelnen Fall sehr unterschiedlich sein.
Bei einem plötzlichen und tragischen Tod können Sie uns unmittelbar rufen und um unseren Beistand bitten. Unser Dienst gilt dann Ihnen, den Betroffenen, denn auch einem plötzlich Verstorbenen können wir kein Sakrament mehr spenden. Wir können dann versuchen, mit Ihnen zusammen zu beten, Abschied zu nehmen…
Aber das ist nach unserer Erfahrung die Ausnahme. Meist kündigt sich der Tod an. Unsere dringende Bitte: benachrichtigen Sie uns rechtzeitig, damit die Sakramente würdig gespendet werden können und für den (Schwer)Kranken als Stärkung erfahren werden - übrigens auch für die mitfeiernden Angehörigen. Ist der Kranke bzw. Sterbende auf diese Weise vorbereitet, müssen Sie uns dann in der Todesstunde nicht rufen.
Im St. Elisabeth - Krankenhaus Hünfeld kümmert sich der Klinikseelsorger, Pater Alois Schmidpeter OMI, sehr zuverlässig und liebvoll um diese Dienste.

Der Termin der Beerdigung kann nur in Absprache mit der kommunalen Friedhofsverwaltung festgelegt werden. Praktisch bedeutet das: Die Angehörigen benachrichtigen uns und wir sagen Ihnen vorab, welche Termine für uns infrage kommen. Dann können die Angehörigen einen dieser Termine mit der Friedhofsverwaltung der Stadt Hünfeld (Ansprechpartner: Herr Wolfgang Partl, Tel.: 06652/180-138) auswählen.
Meistens geschieht die Terminfestlegung aber über das von Ihnen beauftragte Beerdigungsinstitut.
Zur Vorbereitung auf die Beerdigung findet ein Trauergespräch mit den Angehörigen statt. Auch hier geschieht die Terminabsprache entweder privat oder über das Beerdigungsinstitut.

Einige Gedanken zur Sterbemesse und zur Beerdigungsfeier:
Es ist guter Brauch in unserer Region, sich vor der Beerdigung zur Eucharistiefeier (Sterbemesse; Requiem) in der Kirche zu versammeln. Das wird auch für viele in Zukunft eine selbstverständliche Form bleiben. Die Feier der Eucharistie setzt voraus, dass diejenigen, die an ihr teilnehmen, sich in dieser Feier einigermaßen auskennen, um sie würdig begehen zu können. Ist dies nicht der Fall oder ist dies nicht zu erwarten, dann sollte - aus Gründen der Ehrlichkeit - keine hl. Messe gefeiert werden. Dann ist ein feierlicher Wortgottesdienst - der auch in der Friedhofskapelle gefeiert werden könnte - eine angemessene Gottesdienstform. Um falsche Bedenken auszuräumen: ob ein/e Verstorbene/r "in den Himmel kommt", hängt nicht davon ab, ob vor seiner/ihrer Beerdigung eine Eucharistiefeier oder ein Wortgottesdienst stattgefunden hat.
Haben sich der/die Verstorbene oder die Angehörigen für eine Feuerbestattung entschieden, dann ist die Trauerfeier vor der Einäscherung vorgesehen. Der würdige Abschied gebührt dem/der noch leiblich anwesenden Verstorbenen, nicht der Urne. Die Reihenfolge ist also: Sterbemesse und/oder Trauerfeier - Feuerbestattung - Urnenbestattung. Für letztere können Sie eine kirchliche Begleitung - das muss nicht unbedingt ein Priester sein - in Anspruch nehmen.

Bitte beachten Sie zu diesem Thema auch ein Positionspapier, das alle Seelsorger/innen des Pastoralverbundes St. Benedikt Hünfelder Land verabschiedet haben.


 

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